Punktesalat

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Warum habe ich Kohl in meinem Salat?

Wer diese Seite und die Rezensionen auf dieser kennt, der kann sich vermutlich vorstellen, dass ich eine leichte Schwäche für kurzweilige, nette Spiele habe die sich super für zwischendurch und im besten Fall auch gut für zwei Spieler eignen.
Und Punktesalat ist wieder so ein Spiel, dass man leicht zu Bekannten und Verwandten mitnehmen kann, deren Lebenssinn überwiegend nicht durch das rastlose Probieren und Suchen des besten Brettspiels definiert ist.
Aber werfen wir ihnen das nicht vor! Sondern bekehren wir sie mit eben solchen Spielen wie Punktesalat, damit diese unbewusst die Spielleidenschaft in ihnen erwecken.

Im netten Spiel Punktesalat (und nein, Nett ist hier nicht der kleine Bruder von Scheiße) sammeln wir Karten mit Gemüsesorten um unseren Salat das gewisse Extra zu geben und somit Punkte zu erhalten.
Dazu nehmen wir jede Runde entweder zwei der sechs offen ausliegenden Gemüsesorten und legen diese offen vor uns aus.
Oder wir nehmen eine der darüberliegenden Wertungskarten, die uns bei Spielende Punkte für erfüllte Aufgaben gibt. So ist es natürlich sinnvoll hauptsächlich das Gemüse zu sammeln, das von den Wertungskarten, die man sich genommen hat, verlangt wird. Zum Beispiel erhält man bei einer Wertungskarte 10 Punkte, wenn man am meisten Kohl (wer bitte mag Kohl im Salat?) in seinem Salat hat. Oder man erhält je zwei Tomaten 5 Punkte usw..
Aber leider ist das Ganze nicht so einfach. Denn es gibt immer nur drei Wertungskarten und sechs Gemüsesorten die offen ausliegen. Wird Gemüse genommen, wird die Wertungskarte der selben Spalte umgedreht und auf den Platz der genommenen Gemüsekarte gelegt. Und siehe da – die Karten sind beidseitig bedruckt – auf der einen Seite befindet sich die Wertungskarte und auf der anderen Seite die Gemüsekarte. Die Wertungskarte wird somit zur neuen Gemüsekarte, die für den nächsten Spieler zur Verfügung steht. Allerdings ist jetzt natürlich die Wertungskarte nicht mehr verfügbar, die man aber so dringend gebraucht hätte um mächtig viele Punkte zu machen.
So ist man dauernd in einer Zwickmühle, denn man braucht einerseits Wertungskarten um bei Spielende überhaupt Punkte zu machen und andererseits auch vielleicht genau dieses Gemüse, das gerade ausliegt oder will nicht, dass der Mitspieler das Gemüse erhält, mit dem er enorm viele Punkte machen kann.
Denn die Gemüsesorten sind natürlich begrenzt und so sind die einzelnen Sorten heiß begehrt, wenn mehrere Spieler dasselbe sammeln.
Das Spiel endet, nachdem die Wertungsstapel aufgebraucht sind und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt natürlich.

Ich finde das Spiel super und auch das Design ist für ein normales Kartenspiel sehr ansprechend. Somit habe ich also wieder eine Waffe mehr im Kampf gegen Nichtspieler in meinem Repertoire.

Spieleranzahl: 2-6 | Spieldauer: 15-30 Minuten | Regeln: 2.5/10 | Komplexität: 4/10 | Alter: ab 8

Zuletzt aktualisiert am 22. Oktober 2021 um 2:45 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Pro

  • Für ein Kartenspiel sehr nettes Design.
  • Funktioniert auch gut zu zweit.
  • Hoher Wiederspielreiz

Contra

  • Das ist nicht unbedingt ein Minuspunkt, aber es ist fast zu schnell vorbei.
    Das kann man lösen indem man einfach mehrere Partien hintereinander spielt.

GESAMTWERTUNG

Idee & Umsetzung - 7.8
Spielspaß - 7.7
Wiederspielreiz - 8.3
Design & Material - 7.9

7.9

KNACKIG

Ein nettes, kurzweiliges Spiel, welches man sehr gut mit Nicht- und Wenigspielern spielen kann und vermutlich allen Spaß macht.